Autorenportrait

Ina
Sander
Im
Frühjahr 1955 in Berlin geboren, wuchs ich in der West-Hälfte
der Stadt auf die sog. Insel, die mir durchaus ein gewisses
Maß an Geborgenheit gab. Heute ist es die Stadt, mit der
ich verwachsen bin, und die mir mit ihrem breit-schillernd gefächerten
Interesse an Kunst und Kultur immer wieder entgegenkommt.
Lebensbrüche
haben mich gestärkt, in unterschiedlichen Berufsrollen habe
ich mich versucht, um mich dann als Bürokauffrau zu finden.
In
Stadtteilzeitungen veröffentliche ich regelmäßig
Geschichten und Artikel. Ich halte Lesungen u.a. in meinem Schöneberger
Kiez. Meine erste Veröffentlichung auf dem Buchmarkt hatte
ich 2009 mit der vom Ronald Henss-Verlag herausgegebenen Anthologie
Mauerstücke Erinnerungsgeschichten.
In
der Zeit von 2005-2008 war ich Mitglied der Autorengruppe Tintenschiff.
Ich gehöre der Autorengruppe Quitte 06 an, und beteilige
mich bei deren regelmäßigen Leseprojekten. Gelegentlich
wirke ich an einer von der Kreuzberger Literaturwerkstatt initiierten
offenen Lesebühne mit.
Besonders
verschrieben habe ich mich in meinen Kurzgeschichten
und Erzählungen den Themen Berlin, psych. Krimis, Weihnachtsgeschichten
und Handlungen, in denen Tiere und Pflanzen das Wort haben.
Schreiben
ist und war immer mein Ausdrucksmittel, mit dem ich am deutlichsten
zeigen kann, worum es mir geht, was ich denke und fühle.
Das Erzählen ist das Bedürfnis, mit Wirklichkeit umzugehen,
Dinge zu halten, indem ich sie schreibend einordne.
November
2010